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Eröffnung der Sonderausstellung Zeichnungen aus der Sammlung Becker

Das Ostholstein-Museum kann sich 2019 über die großzügige Schenkung einer privaten Sammlung mit über 700 Zeichnungen aus der Zeit des 19. Jahrhunderts und dem Anfang des 20. Jahrhunderts freuen. Daraus wird in den Wintermonaten eine repräsentative Schau gezeigt, die einen Überblick über die facettenreiche Sammlung mit Werken von Künstlern wie Wilhelm Camphausen, Louis Gurlitt, Wilhelm Leibl, Adolf Menzel, Ludwig Richter, Wilhelm Schadow, Heinrich Zille und vielen mehr bietet.

14.11.2019
18:00 Uhr bis 19:30 Uhr Termin exportieren
Ostholstein-Museum Eutin, Schloßplatz 1
Dr. Julia Hümme
Leitung: Dr. Julia Hümme
Schlossplatz 1
23701 Eutin
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Telefon: 04521-788520
Fax: 04521-78896520
info@oh-museum.de
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Eutin
Holsteinische Schweiz
info@oh-museum.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

auf diesem Wege möchte ich Sie herzlich zur

Eröffnung der Ausstellung

„Alles Zeichnen ist gut…“

– Zeichnungen aus der Sammlung Becker
(15.11.2019-2.2.2020)


am Donnerstag, den 14. November 2019,
um 18.00 Uhr

ins Dachgeschoss des Ostholstein-Museums


einladen.
Nach der Begrüßung durch den Kreispräsidenten Harald Werner vom Kreis Ostholstein wird Frau Dr. Brigitte Heise, Kunsthistorikerin aus Lübeck, in die Ausstellung einführen. Musikalisch wird die Eröffnung von der Kreismusikschule Ostholstein begleitet.

Das Ostholstein-Museum zeigt in den Wintermonaten eine repräsentative Auswahl an Zeichnungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts aus der Eutiner Privatsammlung Renate und Kay Becker, die in diesem Jahr dem Museum bereits in Teilen als Schenkung überlassen wurde und einen eindrucksvollen Einblick in eine Zeit gibt, die als herausragende Epoche der Zeichenkunst gilt.

Das Zeichnen war nicht nur ein wesentlicher Bestandteil der künstlerischen Ausbildung an den Kunstakademien, sondern begleitete die Künstler auch in ihrem weiteren Schaffen im Rahmen von Studien vor dem Motiv und als Erinnerungsskizzen für die Arbeit im Atelier. Interessant ist dabei vor allem die jeweilige Idee hinter der Zeichnung: So finden sich in der Ausstellung neben einer Vielzahl an vollendeten Arbeiten, die als direkte, bereits ausgearbeitete Vorstudien für spätere Gemälde dienten oder auch als selbständige Bildwerke gelten, vor allem spontane Zeichenstudien.
Gerade diese Skizzen faszinieren den Betrachter, denn sie lassen unerwartete Einblicke in künstlerische Schaffensprozesse zu und zeigen eindrucksvoll, dass sie im Gegensatz zu den Gemälden keinen malerischen Vorgaben oder Erwartungen des Kunstmarktes unterlagen.

In der Ausstellung vertreten sind Arbeiten von bekannten Künstlern wie Wilhelm Camphausen, Louis Gurlitt, Wilhelm Leibl, Ludwig Richter, Wilhelm Schadow und Heinrich Zille, aber auch äußerst qualitätvolle Zeichnungen von heutzutage weniger namhaften Künstlern wie Johann Riefesell und Franz Roth. Die thematische Spannbreite reicht dabei von Porträt- und Figurenstudien über Genreszenen und Interieurs bis hin zu Landschaftsansichten, Baumstudien und vielem mehr. Neben den Skizzen findet sich auch eine Vielzahl an aufschlussreichen Skizzenbüchern.


Über Ihr Kommen am 14. November 2019 würde ich mich sehr freuen!